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Bad Honnef hat eine Fläche von 48.300 qkm, die Stadtgrenze verläuft fast ganz inmitten der Natur, durch Wälder und Wiesen. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, diese Grenze in mehreren Etappen abzuwandern, fotografisch zu dokumentieren und immer wieder das Honnefer Gebiet von den Rändern her zu betrachten.
Der Grenzverlauf folgt nicht immer befestigten Wegen, meist gehe ich nahe laufende Pfade. Die erste Etappe von den Rhöndorfer Weinbergen bis nach Ittenbach legte ich am 19. August 2005 zurück. Zuerst führte der Weg am Felsrand oberhalb der Weinberge entlang, dann aufwärts Richtung Drachenfels. Nahe dem Sürtzplatz verließ ich ausgetretene Pfade und querte die zum Teil steilen Hänge der Steinbrüche an der Wolkenburg durch Gestrüpp und über Geröll. Ich passierte Siefen, tiefe vom abfließenden Regenwasser ausgewaschene Rinnen. Sie gaben einst dem "Siefengebirge" den Namen. Nach den Steinbrüchen, in denen früher Andesit abgebaut wurde, ging es dem Grenzverlauf folgend steil bis auf den Kamm zwischen Wolkenburg und Schallenberg. Auf bequemen Weg gelangt man zum "Milchhäuschen", das (leider) bereits auf Königswinterer Terrain liegt ... Jetzt folgt eine Reihe von Anhöhen mit schönen Wegen und Pfaden und mit immer wieder beeindruckenden Aussichten: Schallenberg, Geisberg, Jungfernhardt, Erpentalskopf und Trenkeberg. Von dem geht es abwärts an den Rand Ittenbachs, entlang den Gärten der Häuser vom Kantering zum Perlenhardt. Der dortige Steinbruch ist sehenswert. Weiter geht es auf dem Honnefer Grenzweg, dem Ende dieser ersten Etappe. Hartmut Witte <Start> |
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